Mit diesen 6 Tipps erwecken Sie Ihre Terrasse aus dem Winterschlaf!

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Terrassen mit Blickfang
Quelle: ariadna de raadt https://www.shutterstock.com

Die Temperaturen steigen langsam. Die Tage werden allmählich länger und die frische Frühlingsluft lädt ins Freie ein. Während die einen es kaum erwarten können, das Fahrrad fit zu machen, juckt es den anderen in den Fingern. Wenn sie daran denken, ihre Terrasse vom Winterbetrieb in den Frühlings- und Sommermodus zu bringen und so den Wohnraum nach draußen zu verlagern. Doch selbst wenn der Frühling noch etwas länger auf sich warten lassen sollte, Sie können jetzt schon einiges vorbereiten. Packen Sie es an!

Tipp 1: Terrassenmöbel checken

Noch bevor der Frühling richtig da ist und Sie das erste Sonnenbad genießen können, sollten Sie Ihre Terrassenmöbel auf Schäden prüfen. Bei erforderlichem Bedarf reparieren und reinigen bzw. imprägnieren (z.B. mit Teaköl). Auch für das Waschen der Auflagen ist jetzt die richtige Zeit. Denn so können die Auflagen allmählich trocknen und Sie laufen nicht Gefahr, dass sie in den Aufbewahrungsboxen Stockflecken bekommen. Wie es durchaus bei einer Reinigung vor dem Winter passieren kann. Oder haben Sie Lust auf etwas Neues? Dann ist jetzt die richtige Zeit, sich neue und belebende Möbelinspirationen zu holen. Je eher Sie damit anfangen, desto eher sitzen Sie bei den ersten warmen Sonnenstrahlen auf Ihrer Terrasse.

Tipp 2: Terrassenboden überprüfen

Ihre Terrassendielen sind Wind und Wetter ausgesetzt und verdienen deswegen Ihre besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Es können z.B. durch die Beanspruchung Trockenrisse, Schüsselungen oder Verdrehungen entstehen. Auch könnten einzelne Bretter oder Dielen morsch geworden sein. Moose und Algen lagern sich gern über die Wintermonate ab. Das sieht nicht nur unschön aus, sie stellen häufig auch ein Rutsch- und damit Sicherheitsrisiko dar. Außerdem gibt es holzzerstörende Pilze und Insekten, die eine Gefahr für Ihren schönen Holzboden sein können. Mit den richtigen Mitteln jedoch schnell der Vergangenheit angehören. Ein Hochdruckreiniger hilft ihnen dabei, unschöne Beläge ganz einfach zu entfernen. Prüfen Sie deswegen jede einzelne Diele und verlängern Sie so ganz einfach das Leben Ihres Outdoor-Holzbodens. Einen kritischen Blick sollten Sie zudem auf die Unterkonstruktion Ihrer Terrasse werfen und sich vergewissern, dass Ihre Sommeroase auch hier in einem einwandfreien Zustand ist.

Tipp 3: Terrassenboden aufmöbeln

Keine Sorge! Wenn Sie den ein oder anderen Schaden an Ihrer Terrasse festgestellt haben. Sie sind noch früh genug dran, um einen Termin mit Ihrem Holzfachmann zu vereinbaren. Lassen Sie die Ausbesserung des Bodens (z.B. maschinelles Abschleifen und Einölen Ihrer Terrassendielen) von einem Fachbetrieb durchführen und achten Sie darauf, dass es dafür ein paar Tage warm und trocken ist. Ihr Fachbetrieb hält auch weitere Tipps für die Holzpflege und den Schutz vor Sonne, Regen oder Hagel für Sie bereit.

Tipp 4: Vorjahrespflanzen beleben

Je nach Pflanze (Frühlingsblüher, Sommerblüher oder Herbstblüher) sollte entweder das alte Gehölz bzw. Geäst im Herbst oder Frühjahr ausgeschnitten bzw. ausgelichtet werden. Es empfiehlt sich auch, die Pflanzgefäße mit neuer Erde aufzufüllen. Für einen schnellen Frühlingskick sorgen Frühblüher, die mit ihren bunten Farben an grauen Tagen viel Freude bereiten. Schauen Sie sich auch die Pflanzgefäße an und prüfen Sie diese auf Schäden, die durch Eis und Schnee während der Wintermonate entstanden sein könnten. Im Handel finden Sie bereits jetzt eine große Auswahl an Töpfen und Kübeln in unterschiedlichen Materialien und Farben.

Tipp 5: Pflanzen auswählen

Jetzt ist auch die richtige Zeit, sich Gedanken zu Ihren Terrassenpflanzen zu machen. Während bei dem einen Topf an Topf steht, herrscht bei den anderen gepflegter Minimalismus. Womit auch immer Sie sich wohlfühlen, sie werden sich für die Pflanzen entscheiden, die am besten zu Ihnen und Ihrem grünen Daumen passen. Holen Sie sich Inspiration im Gartencenter oder in der Gärtnerei, dann haben Sie lange Freude an Ihren neuen Pflanzen.

Tipp 6: Deko kaufen

Auch in den wärmsten Sommernächten wird es manchmal kühl. Mit farblich passenden Accessoires (z.B. Decken, Kissen, Überwürfen) kombinieren Sie Wärme mit Ästhetik und schaffen so ein behagliches Ambiente. Je nach Terrassengröße sorgt das Plätschern eines kleinen Brunnens für Entspannung und den nötigen Ausgleich zum Alltag. Steine und Säulen können Terrassen räumlich unterteilen und optisch für Ordnung sorgen. Auch kann Ihre Terrasse durch den Einsatz von stimmungsvollen Lichteffekten an Gemütlichkeit gewinnen. Mit Lichterketten, Windlichtern, beleuchteten Blumenkübeln oder auch Solarleuchten im Boden oder in Pflanzgefäßen setzen Sie Ihre Terrasse auch in der Dunkelheit gekonnt in Szene.

Ein Extratipp für Sie:

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich Terrassendielen anzuschaffen, sprechen Sie mit Ihrem Fachhändler. Es gibt eine schier unglaublich große Auswahl an Holzarten, z.B. Bangkirai, Ipé, Garapa, Massaranduba, Teak-Holz, Lärche und Douglasie und die Preise variieren teilweise sehr stark. Das liegt u.a. im Holzeinkauf begründet. Ihr Holzfachmann kennt die einzelnen Vor- oder auch Nachteile der Hölzer und berät sie gern zu den Holzarten, die am besten zu Ihrer Wunschterrasse passen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Sonnenstunden im Freien!

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